'Nature Transfigured' exhibition Caro & Otgo

NATURE TRANSFIGURED
Eine Kunstausstellung von Carolina Brack
und Otgonbayar Ershuu

Eröffnung: Am Sonntag, den 7. Mai 2017, 15:00 Uhr.

Die Künstler sind anwesend.

Zur Begrüßung spricht Seine Exzellenz Herr Bolor Tsolmon, Botschafter der Mongolei
und Herr Peter Ilk, Bürgermeister von Baruth/Mark

Einführung in die Ausstellung: Dr. Georg Goes, Museumsleiter

Ausstellungsdauer: 7.5.-18.6.2017

Museum Baruther Glashütte
Hüttenweg 19  15837 Baruth/Mark
Tel. 033704/980912 goes(at)museumsdorf-glashuette.de
www.museumsdorf-glashuette.de

www.botschaft-mongolei.de
www.mongolian-art.de



Pressemitteilung:
Diese Sonderausstellung würdigt die Städtepartnerschaft zwischen Murun/Mongolei und Baruth/Mark. Vom 7. Mai bis zum 18. Juni 2017 sind Werke des mongolischen Künstlers Otgonbayar Ershuu (OTGO) und der deutschen Künstlerin Carolina Brack unter der Überschrift „Nature Transfigured“ zu sehen. Die Kunst spiegelt die Metamorphosen der Natur.
Alle Freund*innen der Mongolei sind zur Eröffnung am 7.5.2017 um 15 Uhr, die unter der Schirmherrschaft von seiner Exzellenz Botschafter Bolor Tsolmon steht, eingeladen. Als Rahmenprogramm sind einer Mongolei-Tag in Glashütte am 28.5.2017 geplant sowie eine Finnissage am 18. Juni 2017.

Corolina Bracks künstlerische Sprache setzt sich aus in der Natur vorkommenden Formwelten zusammen. Parallel zur Natur versucht sie, in CUT OUTS, Raum- oder Videoinstallationen die Metamorphosen des natürlichen Werdens in „eigenen Naturwelten“ und Bildsprachen auszudrücken und für den Betrachter spür- und fühlbar werden zu lassen. In vielen Arbeiten lassen sich abstrakte Formgebilde erkennen, transformierte Baum- und Pflanzenformen, Wurzel- und Wachstumsformen. In den CUT OUTS spielen das Licht als ein räumliches und transitorisches Medium sowie die Musik als ein synästhetisches Element eine wesentliche Rolle.
In der mit „CUT OUTS“ betitelten Werkgruppe schneidet Carolina Brack mit einem feinen, speziellen Cutter-Messer aus Papieren und Kartons unterschiedlicher Stärke und Farbigkeit in intuitiv gestischen Bewegungen freie Kompositionen aus, die als „Improvisationen von natürlichem Wachsen und Werden“ bezeichnet werden können. Es ergeben sich mit dem Wandhintergrund spannungsvolle Licht-Schatten-Formationen. Je nach wechselndem Tageslicht bilden sich zudem unterschiedlich dominante faktische und optisch virtuelle Räume. In Verbindung mit meist linearen Lichtquellen (LED’s in weiß, blau oder verschiedenen steuerbaren Farbkombinationen) entstehen zudem variable, raumaktive Kompositionen.
Auch Otgonbayar Ershuu (OTGO), der seit 2005 in Berlin lebt, ist von der Natur inspiriert. Er studierte zunächst traditionelle mongolische Malerei, die stark religiöse Züge aufweist. Mit dem Handwerkszeug der buddhistisch und shamanistisch beeinflussten Miniaturmalerei wagt er sich mit großem Talent an Großgemälde, die das Zusammenleben von Mensch und Tier beschreiben. Von weitem nehmen OTGOs Werke eine beinahe textile Struktur an. Aus der Nähe betrachtet, ist ein ungeahnter Detailreichtum erkennbar.
OTGOs Entwicklung von der religiösen Auftragskunst zur zivilisationskritischen monumentalen Acrylmalerei beeindruckt. Die traditionsgemäß ohne Lupe gemalten Figuren OTGO’s wirken wie gewebt und erzeugen eine große Farbenpracht und Fernwirkung. Die großformatigen Tafelgemälde betören durch Farben und Motivik, die die Natur und ihre Gefährdung darzustellen scheinen.

Die Eröffnung findet am 7. Mai  2017 um 15 Uhr statt im Ausstellungshaus am Hüttenbahnhof im Museumsdorf Baruther Glashütte statt. Es werden neben dem Botschafter, Exzellenz Bolor Tsolmon, weitere Gäste, die am Dialog zwischen Deutschen und Mongolen in der Kunst interessiert sind,  erwartet.



--- Einladung als PDF Datei ---
facebook_otgo-art
facebook.com/OTGOArtist









Cut Outs by Carolina Brack 2014
Cut Out, No. 115 by Carolina Brack two cut cardboard papers, 29,7x42 cm 2014


Shine Amidral 7 by OTGO 2017, acryl on canvas 50 x 40 cm
Shine Amidral -7 by OTGO 2016 acryl on canvas 50 x 40 cm














Mongolian Art